GPOP Golden Profiler of Personality

„Typenbildung – der Schlüssel für gelungene Kommunikation, Konflikt-vermeidung, Verständnis für andere und synergetisch handelnde Teams“.

Jeder Mensch ist anders und damit einzigartig. Jeder Mensch hat andere Nei- gungen und Präferenzen. Wer seine eigenen Neigungen und Präferenzen kennt und die Neigungen und Präferenzen anderer gut einschätzen bzw. typisieren kann, wird erfolgreicher handeln, kommunizieren und entscheiden können.

 

Die GPOP-basierte Typenbildung unterstützt bei der

  • Standortbestimmung zur Persönlichkeitsentwicklung
  • Bildung von effektiven Verhandlungs- und Projektteams
  • Führungskräfteentwicklung und Coaching
  • Erfolgreicher Verkaufskommunikation
  • Konfliktbewältigung und Konfliktvermeidung

1.    Standortbestimmung zur Persönlichkeitsentwicklung

Das GPOP-Verfahren gibt Aufschluss über die Persönlichkeitsstruktur und eine Orientierungshilfe zur Standortbestimmung. Dabei werden Informationen zu der Frage gegeben „Wie gut kenne ich mich selbst?“. Des Weiteren wird ggf. Bekanntes, Systematisches bewusst gemacht. Der jeweilige Teilnehmer entdeckt seine Neigungen und Präferenzen und erhält Aussagen zu seinem bevorzugten Führungsstil, Kommunikationsstil zu motivierenden und demotivierenden Faktoren sowie zu seinem Teambeitrag und persönlichem Lernstil.   

 

2.    Bildung von effektiven Verhandlungs- und Projektteams   

Das GPOP-Verfahren erfasst die Persönlichkeitsstruktur in fünf Dimensionen, an- hand derer eine Zuordnung zu einem von 16 Persönlichkeitsmustern erfolgt. Die Kenntnis der jeweiligen Persönlichkeitsmuster fördert die Teamentwicklung und Zusammenarbeit, da nicht zuletzt Erfolg von Organisationen, von der Zusammen- setzung von Arbeitsgruppen, Projektteams und Führungsgremien abhängig ist. Hierfür verantwortliche Personen sollen insbesondere bei der Teamdynamik ein „gutes Händchen“ unter Beweis stellen. Mit Hilfe des GPOP lässt sich ein guter Teil des Zufalls durch rationale, für die Beteiligten transparente, Erkenntnisse er- setzen.   
Je komplexer eine Aufgabenstellung ist, desto heterogener sollte die Teamstruktur in ihrer Durchmischung mit verschiedenen Persönlichkeitstypen sein. Ist dies nicht der Fall, kann es passieren, dass eine typologisch homogene Gruppe „einäugig“ wird und wesentliche Elemente einer Aufgabe übersieht oder als irrelevant abtut.   
Der GPOP zeigt mögliche Stärken und Schwächen eines Teams auf, macht Be- dürfnisse der Teammitglieder besprechbar, stützt Verständnis und Toleranz vom „Anderssein“ und lässt Energieeffekte dort zu, wo ohne gemeinsame Reflexion, Abneigung, Konflikte oder gar Blockaden entstehen können.   

 

3.    Führungskräfteentwicklung und Coaching   

Der GPOP hilft der Führungskraft zu erkennen, wie sein persönlicher Führungsstil ist, welche Verhaltensweisen er deswegen praktiziert und welche Chancen und Risiken damit verbunden sind. Dieses Bewusstsein fördert Interesse, dieses Interesse fördert Wahrnehmung und diese Wahrnehmung startet Lernprozesse.    
Kollektiv betrachtet ist in einem Unternehmen die am häufigsten anzutreffende Typenstruktur auch kulturbestimmend. Der GPOP macht die Präferenzen deutlich, die ein Unternehmen oder eine Organisationseinheit dominieren. Die vorherr- schende Kultur wird offen besprechbar. Sie kann im Abgleich mit der Unter- nehmenssituation und mit dem Blick auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter, des Marktes und anderer Zukunftsanforderungen gezielt verändert werden – ohne dass „Köpfe rollen“ müssen und ohne Schuldzuweisung.   

Gerade die Unternehmenskultur erhält vor dem Hintergrund auf wechselnde Markt- anforderungen mit einer erhöhten operativen Flexibilität und einem starken Fokus auf Kernkompetenzen reagieren zu können, einen immer höheren Stellenwert. Der GPOP bietet hier Ansätze für das Entwickeln einer wandlungsfähigen Belegschaft als erfolgskritische Fähigkeit.   

 

4.    Erfolgreiche Verkaufskommunikation   

Beim Verkauf erklärungsbedürftiger Produkte kann der persönliche Kontakt zum Kunden nicht ersetzt werden.   
Die Kompetenz im Verkaufsgespräch ist von zentraler Bedeutung: Wer rechtzeitig die Signale des Kunden lesen, den Kunden richtig einschätzen kann, wird richtig reagieren können.   
Wer seine eigenen Kommunikationsmuster im Verkaufsgespräch erkennt und zugunsten der Kundenbedürfnisse zurückstellt, kann sich besser auf den Kunden einstellen. Die Chancen für einen erfolgreichen Abschluss steigen.    
Die durch den GPOP eröffnete Typenbildung ermöglicht dem Verkäufer, seinen Kunden einzuschätzen und individuell kommunikativ zu bedienen. Er erweitert dabei sein Kommunikationsrepertoire und wird erfolgreicher.

 

5.    Konfliktbewältigung und Konfliktvermeidung   

Die auf dem GPOP basierende Typenbildung unterstützt im Konflikt das Kommunikationsverhalten und die Kommunikationsbedürfnisse des Umfeldes genauer zu erkennen und das eigene Verhalten darauf abzustellen. Insbesondere das Verständnis für die anderen „Typen“ ermöglicht eine dezidierte Vorgehens- weise und damit erfolgreiche Ansätze zur Konfliktvermeidung bzw. Konflikt- bewältigung.


Methodik

Der GPOP Golden Profiler of Personality ist ein in der Personal- und Organisations- entwicklung eingesetztes Verfahren zur Erfassung der Persönlichkeitsstruktur. Der Fragebogen umfasst fünf Dimensionen, anhand derer die Zuordnung zu einem von 16 Persönlichkeitsmustern (Typen) erfolgt. Die fünfte Dimension (Anspannung/Ge- lassenheit) beschreibt den aktuellen Stressgrad der Person und dessen Aus- wirkungen auf das Verhalten.    
Die fünf Dimensionen bestimmen die Interaktion einer Person mit der Umwelt und die Verarbeitung von Informationen.    
Der GPOP Golden Profiler of Personality basiert auf der Persönlichkeitstheorie des Schweizer Psychologen Karl Gustav Jung. John Golden verlieh diesem Instrument seinen Namen. Er machte bestimmte Muster und Züge menschlichen Grund- verhaltens verständlich und transparent. Die englischsprachige Version des Instruments wurde im Jahre 2000 zum ersten Mal veröffentlicht. Für die deutsch- sprachige Adaption des Instruments wurden von Golden selbst sowie Richard Bents und Reiner Blank Anpassungen an den deutschsprachigen Raum vor- genommen. Die deutschsprachige Version ist seit 2004 im Einsatz. Das Instrument ist wie der Meyers-Briggs-Typenindikator (MBTI) ein Werkzeug der Psychologie zur Einschätzung der Persönlichkeit. Das Verfahren wurde an einer Stichprobe normiert, die 2568 Personen umfasst.